Zeitgenössische Künstler interpretieren Richard Wagner. Seine Werk-, Wahn- und Wunderwelten. Und seine Musik.
Eva Petričs Installation, die sich durch den begleitenden Klang in eine mehr als raumgreifenden Dimension ausdehnt, basiert auf dem Hämatom als Vermittler. Wird das Gewerbe verletzt, tritt Blut aus einem Gefäß aus. Hämatome sind außerhalb wie im Körper in ihrem Verhalten d teilweise em Schatten ähnlich. Wie auch dieser sind Emotionen immateriell, das heißt ungreifbar. Als Schatten der Sprache zeigen sie sich in der Intonation, sind in dieser Form schon pränatal wahrnehmbar. Sie drängen sich in uns, in das Individuelle, das Transkanale, in die Oberfläche des Hämatoms. Diese Arbeit erforscht, wie sich die Sprache in ihrer nackten Emotionalität anhört. Ermöglicht wird dies durch ein Netzwerk von Spitzen; eine Öffnung, die zur Gebärmutter wird und einen Einstieg ermöglicht. Willkommen in einem pränatalen Raum. Wie fühlt sich diese Erinnerung an?
Die Vernissage findet am 17. Juli um 19:30 Uhr statt.



