16. und 17. 11. 2016

Primož Oberžan und Boštjan Drinovec: KymatikonInteractive sound installation

Performance und Guided Tour im Rahmen der Vienna Art Week
12-14 contemporary
1040 Wien

Primož Oberžan, Boštjan Drinovec: KymatikonInteractive Soundinstallation, 2016 Efector, Theremin, speakerKymatikon ist eine interaktive Soundinstallation. Der Prozess beginnt mit der Erzeugung von Ton durch physikalische Interaktion vibrierender Spulen, Schnüre, geräuscherzeugender Objekte am Efektor und elektromagnetische Interaktion unseres Körpers mit Theremin.

Er ist mit einem Lautsprecher verbunden, der den Ton verstärkt und ihn durch die kinematische Wirkung visualisiert. Der unsichtbare Ton bekommt so sichtbare Qualität, Wellen und andere Formen des visualisierten Tons werden produziert. Der Efektor ist ein elektromagnetischer Tongenerator, der aus weggeworfenen mechanischen Gegenständen wir Schnüren, Drähten, mechanischen Spielzeugen, einer Schreibmaschine, einem analogen Telefon, dem Teil einer Spinnmaschine und anderen Ton erzeugenden Objekten hergestellt wurde.

Der Efektor verstärkt Ton durch piezoelektrische Tonabnehmer und mit Hilfe zusätzlicher elektronischer Effekte. Ein midi controlled Computer kombiniert und mischt diesen Klang in komplexe rhythmische Geräuschstrukturen. Der Efektor erlaubt dem Spieler mechanische Töne in einzigartige und improvisierte Kompositionen zu verwandeln und seine eigene musikalische Sprache zu erzeugen.

Das Theremin ist ein 1920 erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es ist das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den Erfinder, den Russen Lew Termen, zurück, der sich in den USA Leon Theremin nannte. Beim Theremin beeinflusst die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers ein elektromagnetisches Feld. Dabei beeinflusst die Position der Hände gegenüber zwei Elektroden („Antennen“) die Stärke der Veränderung. Die sich ändernde Schwingung des Feldes wird verstärkt und als Ton über einen Lautsprecher ausgegeben. (Wikipedia)

  • Performance: 16. November
  • Guided Tour von Manisha Jothady: 17. November ab 15 Uhr
  • Vernissage: 3. November
  • 12-14 contemporary
  • Schleifmühlgasse 12-14
  • A-1040 Wien

Unter dem Motto Seeking Beauty begibt sich die VIENNA ART WEEK von 14. – 20. November 2016 auf die Suche nach Konzepten und Begriffen von Schönheit. Ausstellungen, Performances, Aktionen und Diskussionen gehen der Frage nach, wie das Schöne in all seiner Diversität und Widersprüchlichkeit heute wahrgenommen wird, und eröffnen neue ästhetische, philosophische und soziopolitische Perspektiven.

Mit rund 200 Veranstaltungen von rund 100 Programmpartnern steht Wien in der Festivalwoche wieder ganz im Zeichen der Kunst. Seit ihrem Bestehen hat sich die VIENNA ART WEEK zu einem Publikumsmagneten für kunstaffi ne Fachleute und die breite Öffentlichkeit entwickelt – im vergangenen Jahr besuchten rund 35.000 Gäste aus dem In- und Ausland das Kunstfestival.

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