Die slowenische Künstlerin Polona Petek, die bereits im Jahre 2011 im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms in Wien weilte, stellt nun ihr Werk erstmals dem österreichischen Publikum vor.
Polona Peteks Bilder erwecken im Betrachter ein Gefühl der Anspannung und eine damit verbundene Erwartung, der dem Verstand auferlegt, was die Emotion nicht zu erreichen vermag – Synthese und Beruhigung. Doch auch das Denken befindet sich in einer Zwickmühle: Woraus entsteht diese Anspannung? Sie selbst sagt, dass der „Prozess des Denkens und Malens jene Verbindung ist, die zum Gleichgewicht führt“, jedoch ist dieses Gleichgewicht nicht statisch. Es regt uns zum Beobachten an und zwingt uns zum Nachdenken. Die meisten gegenwärtigen Kunstwerke versuchen auf jede erdenkliche Art und Weise der Entwicklung der modernen Technologie zu folgen, stellen oft jedoch nur eine schlechte Kopie der Wirklichkeit dar. Gerade in diesem Licht aber sind Polona Peteks eine erfrischende Ausnahme, regen sie uns doch äußerst subtil zum Nachdenken über die grundlegenden Gegensätze der Gegenwart an. (Ernest Ženko)
www.polona-petek.si



