Das Watschen-Institut hat im Dienste der Forschung die visuellen Reize von sogenannten „Dream Machines“ verwendet, um luzide Träume zu induzieren. Die vier MusikerInnen haben ihre eigenen Erfahrungen mit eben diesen Träumen in das Stück WILD einfließen lassen und damit jenes Klang- und Lichtkonzept entwickelt, das dazu dient, den Zustand des luziden Träumens hervorzurufen. W.I.L.D. („Wake Initiated Lucid Dreams“, also ein Traum, währenddessen man sich des Träumens bewusst ist…) ist eine kollektive Komposition von Raumschiff Engelmayr, Daniel Lercher, Maja Osojnik und Matija Schellander, die sich in der Mitte des Raumes befinden werden, mit jeweils einer Dream Machine im Rücken. Dieser unüblichen Aufstellung kommt die spezielle Bühne des Roomservice Festivals zu gute, die sich ja ebenso in der Mitte befinden wird. Dem Publikum wird es frei überlassen sein, welchen Grad der Kontrolle es einnehmen möchte. Nach Aussage der Komponisten kann man das Stück entweder als analytischer Beobachter der äußeren Prozesse rezipieren, wobei man W.I.L.D. als „normales“ Konzert mit besonderem Lichtdesign erleben wird, oder man kann sich entspannen, den Kopf von allen Gedanken leeren, sich von allen Erwartungen befreien, und sich in einen Zustand, in dem das Bewusstsein frei und offen für neue Ideen ist, leiten lassen.
Raumschiff Engelmayr: guitar, electronics
Daniel Lercher: electronics
Maja Osojnik: recorder, electronics
Matija Schellander: bass, electronics



