Sehnsucht nach Freiheit
»Spiele jeden Ton so, als ob es um dein Leben ginge«, sprach einst Friedrich Gulda und begeisterte mit dieser künstlerischen Vision nicht nur seine Fangemeinde rund um den Erdball. Für Lisa Smirnova wurde Guldas pointiert formuliertes Credo zur musikalischen Initialzündung. »Er ist mein großes Vorbild. Ich kann nur bescheiden hoffen, dass ich in die gleiche Richtung gehe.« In Moskau geboren und am Tschaikowsky Konservatorium sowie am Salzburger Mozarteum ausgebildet, gelang der österreichisch-russischen Pianistin bereits mit 20 Jahren der internationale Durchbruch, mit gefeierten Debüts in der New Yorker Carnegie Hall und in der Londoner Wigmore Hall. Kongenial vereint Lisa Smirnova die östliche und westliche Klavierschule und sucht wie ihr Vorbild Gulda die Freiheit in speziellen, ganz persönlichen Projekten. Exklusiv für die Jeunesse erfüllt sie sich nun einen Herzenswunsch: Ausgehend von Guldas grenzgängerischem »Concerto for myself« spürt Smirnova der Liaison zwischen Jazz und Klassik nach, von George Gershwins legendärer »Rhapsody in Blue« bis hin zu einer wahren Entdeckung: Duke Ellingtons Jazzversion von Tschaikowskys Nussknacker-Suite, dem genialen Wurf »eines der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts«. (Gulda)
- Symphonieorchester RTV Slowenien
- Lisa Smirnova: Klavier
- Darko Butorac: Dirigent
- Dmitri Schostakowitsch: Suite für Varieté-Orchester (früher auch als Suite Nr. 2 für Jazzorchester bezeichnet)
- George Gershwin: Rhapsody in Blue (Fassung für Klavier und Orchester)
- (Pause)
- Peter I. Tschaikowsky: Ballett-Suite op. 71a (Der Nussknacker) (Jazzbearbeitung von Duke Ellington, Auswahl)
- Friedrich Gulda: Concerto for Myself / Sonata concertante for piano and orchestra
Infos und Tickets gibt es hier.
Foto: Darko Butorac, © Nada Pleskonjic, Trond Husebø



