Das Urania Kino wird zumURANIA CEENEMA und damit das erste ganzjährige Festivalkino für Zentral – und Osteuropa in Wien. Mit dem URANIA CEENEMA entsteht in Wien ein neues, ganzjähriges Festivalkino-Projekt mit klarem Fokus: Kino aus und über Zentral-und Osteuropa (CEE), gesellschaftliche Integration und kuratierte, nachhaltige Filmkultur im Dialog.
In das Frühjahrsprogramm sind auch zwei slowenische Filme aufgenommen worden, die sowohl beim heimischen als auch beim ausländischen Publikum auf hervorragende Resonanz gestoßen sind.
WHITES WASH AT NINTY (BELO SE PERE NA DEVETDESET)
12. 6. 2026, 18:00 OmeU
21. 6. 2026,20:15 OmeU
Slowenien 2025
144′
Regie: Marko Naberšnik
Schauspieler:innen: Lea Cok, Anica Dobra, Jurij Zrnec, Tjaša Železnik, Iva Krajnc Bagola, Saša Tabaković
Ein bewegender, humorvoller, schonungslos ehrlicher und inspirierender Film über den Umgang mit Krankheit, basierend auf Bronja Žakeljs gleichnamigem autobiographischen Roman.
Die Hauptfigur Bronja wird durch verschiedene Phasen ihres Lebens begleitet. Nachdem sie ihre Mutter durch Krebs verloren hat, muss sie sich in jungen Jahren allein dieser heimtückischen Krankheit stellen. Trotz zahlreicher und fast unüberwindbarer Herausforderungen im Leben begegnet Bronja ihnen auf eine Weise, die Tränen mit Lachen und unerschütterlichem Optimismus verbindet.
Seine Weltpremiere feierte der Film auf dem 31. Filmfestival in Sarajevo, wo er den bronzenen Publikumspreis erhielt. Er wurde zum meistgesehenen Film in den slowenischen Kinos im Jahr 2025. Bis Anfang März 2026 sahen sich 100.000 Zuschauer den Film an, wodurch er insgesamt vier Goldene Rollen erhielt.
Am 12.6. findet im Anschluss an die Vorführung ein Gespräch mit der Autorin Bronja Žakelj, der Schauspielerin Lea Cok und dem Produzenten Aleš Pavlin

LITTLE TROUBLE GIRLS (KAJ TI JE DEKLICA)
7. 6. 2026, 20:45 OMU
29. 6. 2026, 20:30 OMEU
Slowenien, Italien, Kroatien, Serbien 2025
89′
Regie: Urška Djukič
Schauspieler:innen:Jara Sofija Ostan, Mina Švajger, Saša Tabaković u. a
Die introvertierte 16-jährige Lucija tritt dem Mädchenchor ihrer katholischen Schule bei und freundet sich mit der koketten Ana Maria an. Als der Chor für ein intensives Probenwochenende in ein Kloster auf dem Land fährt, weckt ein vor Ort tätiger dunkeläugiger Restaurator Lucijas Interesse. Sie beginnt, die Freundschaft mit Ana-Marija und den anderen Mädchen aufs Spiel zu setzen. Angesichts der ungewohnten Umgebung und ihrer erwachenden Sexualität beginnt Lucija, ihren Glauben und ihre Werte infrage zu stellen, was die Harmonie im Chor beeinträchtigt.
Der Film feierte seine Premiere auf der Berlinale; zu den 27 gewonnenen Preisen und 9 Nominierungen zählen auch der Vesna-Preis für den besten slowenischen Spielfilm, der FIPRESCI-Preis der Berlinale, die Nominierung für den Preis der Europäischen Filmakademie als „Entdeckung des Jahres“ sowie die Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film.
In Zusammenarbeit mit URANIA Cinema



