17. 4. – 12. 6. 2026

To see the World/Videti svet

Ausstellung
Slowenisches Kulturzentrum Korotan
Albergasse 48, 1080 Wien


Eröffnung mit Konzert 17. 4. 2026, 19:00 Uhr

Andrej Grilc, der für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, zählt zu den etabliertesten und gefragtesten Musikfotografen der jüngeren Generation. Er stammt aus einer Familie mit langer fotografischer Tradition, die über drei Generationen bis ins Jahr 1942 zurückreicht. Parallel dazu widmet sich er leidenschaftlich der Straßenfotografie und verschrieb sich einem faszinierenden Projekt mit dem Titel „In 80 Portraits Around the World“. Im Rahmen dieses mehrjährigen, noch andauernden Vorhabens reist er an weit entfernte Orte und fängt die Essenz inspirierender Menschen ein, die tief in ihrer Kultur verwurzelt sind. Grilc ist fasziniert von Gesichtern aus vergangenen Epochen, die in unserer sich rasch wandelnden Welt vom Verschwinden bedroht sind, und versucht, sie mittels der Fotografie zu bewahren. Seine Porträtserie aus Indien „Portraits of Varanasi“ wurde mit dem Natural Density Photography Award ausgezeichnet.

Eine Auswahl von Fotografien mit dem Titel „World Portraits“ ist Teil eines mehrjährigen Projekts für das Buch „In 80 Portraits Around the World“. Der Fotograf überwindet die Distanz im öffentlichen Raum und lädt uns in den nahen, intimen Raum des Individuums ein. Die Menschen und ihre Geschichten erstrahlen dabei in der ganzen Bandbreite der Emotionen. Die Ausstellung feiert die Vielfalt der Menschheit und weist auf den Verlust der Einzigartigkeit der Kulturen in einer sich rasch wandelnden globalisierten Welt hin. In der Ausstellung werden Porträts aus Indien, China, Palästina, Marokko, Kuba, Neuseeland, Italien, Ägypten und Irland präsentiert. Die Fotografien sind im quadratischen Format von 800 mm x 800 mm in Schwarz-Weiß-Technik auf einem langlebigen Hintergrund gedruckt.

To See the World / Videti svet ist der Titel des Programms des Wiener Streichquartetts ensemble Lux, das sich auf die Aufführung zeitgenössischer Musik spezialisiert hat und in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Im Programm treffen drei verschiedene Perspektiven des zeitgenössischen Komponierens aufeinander: das Streichquartett To See a World in a Grain of Sand von slowenischer Komponistin Nina Šenk, das als Inspiration für den Titel des Konzertprogramms und der Ausstellung von Andrej Grilc diente; lup fränzi VI des österreichischen Komponisten Thomas Wally aus derselben Generation, der auch als zweite Violine bei LUX spielt; sowie das Werk Terra Memoria der 2023 verstorbenen finnischen Komponistin Kaija Saariaho.

In Zusammenarbeit mit SKC Korotan, Stadt Wien und SKE-Fonds.

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