5. 3. 2026, 18:00

Danica Ozvaldič: Brez obraza

Buchvorstellung & Gespräch
Slowenisches Kulturzentrum Korotan, Wien
Albertgasse 48, 1080 Wien

Gespräch in slowenischer Sprache
Moderation: Darka Tancer-Kajnih

Marko Magdič, ein siebzehnjähriger Schüler aus einer Akademikerfamilie, zieht nach Wien, um sich selbst zu finden. Anstelle von Freiheit erwarten ihn dort jedoch neue Herausforderungen, die zu einer Tragödie führen …
Der Roman Brez obraza (Ohne Gesicht) ist mehr als nur ein Krimi. Er ist ein spannendes Psychodrama, das aufzeigt, wie tief die Klauen digitaler Gruppen reichen können, die die Verletzlichkeit junger Menschen ausnutzen. Als die Kriminalistin Lila Kory und Inspektor Anton Ludowich sich mit dem Fall befassen, entdecken sie ein Netz aus Manipulation, Online-Identitäten und Todesfällen, die kein Zufall sind.
Der Roman basiert auf einer erschütternden und leider wahren Familiengeschichte. Die Autorin beschloss, sie in literarischer Form festzuhalten, nachdem die Zeit zumindest oberflächlich die Wunden überdeckt hatte. Die Narben werden für immer bleiben. Wir lesen die Geschichte wie einen düsteren Krimi, schütteln den Kopf und sagen uns, dass das nicht wahr sein kann. Leider ist es das aber. Und trotz des digitalen Fortschritts haben wir keinen Knopf, mit dem wir die Ereignisse zurückspulen könnten. Und wir haben keine Nachprüfung. Wir haben nur diese aufrichtige Erzählung, die uns als Mahnung, Warnung und Ermahnung dient.

Danica Ozvaldič (* 1955) besuchte das Gymnasium in ihrer Heimatstadt Maribor und erhielt bereits als Gymnasiastin Auszeichnungen für ihr literarisches Schaffen. Trotz ihrer Liebe zur slowenischen Sprache entschied sie sich für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. In den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit im Bankwesen hat sie in ihrem Fachgebiet deutliche Spuren hinterlassen. Sie ist bekannt als Person, die sich in allen Bereichen ihres Wirkens für die Einhaltung hoher ethischer Standards einsetzt.
Sie ist Autorin des Gedichtbands Pesmi je ime svetloba (Mladinska knjiga, 2018), der sich durch seine klare Ausdrucksweise und reichhaltige Aussagekraft auszeichnet. Ihr biografischer Roman Krojenje tišine (Celjska Mohorjeva družba, 2022) ist eine bewegende Geschichte über Beharrlichkeit, den Glauben an das Gute, Hoffnung und Verbundenheit in einer Zeit, die in jeder Hinsicht vom Krieg an der Schnittstelle zwischen der slowenischen und der deutschen Welt geprägt ist.
Sie lebt und arbeitet in Maribor.

In Zusammenarbeit mit Slowenisches Kulturzentrum Korotan und Založba Pivec

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