14. 4. – 15. 5. 2026

Memory of Slovenia: Slovenian Register – UNESCO Memory of the World

Ausstellung
Foyer des Hörsaalzentrums am Campus der Universität Wien
Hof 2, Spitalgasse 2, 1090 Wien

Ausstellungseröffnung: 14. 4 2026, 15:00 Uhr

Foyer des Hörsaalzentrums am Campus der Universität Wien
Hof 2, Spitalgasse 2, 1090 Wien

Mag. Damir Žerič: Grafen von Cilli – Aufstieg und Fall einer elitären Dynastie

Vortrag

14. 4. 13:15-14:45

Institut für Osteuropäische Geschichte,

Hof 3, Spitalgasse 2, 1090 Wien

An der Universität Wien wird die Ausstellung Memory of Slovenia – Das slowenische nationale Register des UNESCO-Programms „Memory of the World“ präsentiert. Sie wurde vom Slowenischen Nationalkomitee des UNESCO-Programms „Memory of the World“ in Zusammenarbeit mit zentralen slowenischen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen vorbereitet, darunter das Archiv der Republik Slowenien, die National- und Universitätsbibliothek sowie das Nationalmuseum Sloweniens und anderen Partner.

Die Ausstellung beleuchtet ausgewählte Einheiten des slowenischen dokumentarischen Erbes, die in Archiven, Bibliotheken und Museen aufbewahrt werden und im Jahr 2022 in das nationale Register des UNESCO-Programms „Memory of the World“ aufgenommen wurden. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung schriftlicher und anderer dokumentarischer Quellen für das Verständnis der historischen Entwicklung, der kulturellen Identität und des kollektiven Gedächtnisses des slowenischen Raums sowie des breiteren europäischen Erbes hervorzuheben.

Die ausgewählten Einheiten veranschaulichen symbolisch einige der wichtigsten Meilensteine der frühen und späteren Entwicklung der slowenischen Kultur und Nation: die Urkunden der Grafen von Cilli (1262–1456), Dalmatins Bibel (1584), die Korrespondenz von Primož Trubar, das Stična-Manuskript (um 1428), die Prešerniana sowie auch das einzige Dokument, das in das internationale Register des UNESCO-Programms „Memory of the World“ eingetragen ist – der „Codex Suprasliensis“ aus dem 10. Jahrhundert, der in der National- und Universitätsbibliothek in Ljubljana aufbewahrt wird.

Die Ausstellung bietet somit einen umfassenden Einblick in den Reichtum des slowenischen schriftlichen Erbes – von mittelalterlichen Handschriften bis hin zu neuzeitlichen Buch- und Archivschätzen – und unterstreicht deren Bedeutung für die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie für die Stärkung des Bewusstseins einer gemeinsamen europäischen Geschichte.

Grafen von Cilli – Aufstieg und Fall einer elitären Dynastie

Mag. Damir Žerič vom Landesmuseum Celje wird am Eröffnungstag die Grafen von Cilli vorstellen, die bedeutendste mittelalterliche Adelsfamilie, die ihren Sitz auf dem heutigen slowenischen Staatsgebiet hatte. Dies ist auch die Geschichte eines außergewöhnlichen Aufstiegs und eines plötzlichen Niedergangs sowie vieler für die slowenische Geschichte wichtiger Meilensteine. Innerhalb von drei Jahrhunderten stieg die Familie vom Status freier Herren zum Titel von Landesfürsten auf. Sie verbanden sich durch Heiraten mit vielen Herrscherfamilien und beherrschten auf dem Höhepunkt ihrer Macht über 125 Burgen und städtische Siedlungen. An ihre Macht erinnert auch das Staatswappen der Republik Slowenien.

In zusammenarbeit mit: Slowenische UNESCO-Kommission, Institut für Osteuropäische Gesichte Universität WienBotschaft der Republik Slowenien, Slowenisches Institut in Wien.

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