21. 2. 2026, 21:30

Zemljo krast (SI) & Gekas (GR)

Filmvorführung im Rahmen des Europäischen Filmfestivals (19. – 26. Februar)
Stadtkino im Künstlerhaus, Wien
Akademiestraße 13, 1010 Wien

Das Netzwerk der Nationalen Kulturinstitute und Botschaften der Europäischen Union EUNIC Austria organisiert zum dritten Mal das Europäische Film Festival, das vom 19. bis 26. Februar im Stadtkino Wien stattfindet. In diesem Jahr erwartet uns die bislang größte Ausgabe des Festivals. 19 Länder präsentieren ihre neuesten Kinoproduktionen und rücken dabei die wichtigsten europäischen Werte in den Mittelpunkt: Diversität, Inklusion und Menschenrechte. Es ist ein kaleidoskopisches Fenster, durch das man die Vergangenheit und Gegenwart betrachten, sich die Zukunft vorstellen kann und eine Gelegenheit hat, seine FreundInnen und NachbarInnen noch besser kennenzulernen. Seien auch Sie ein Teil davon!

Stealing Land / Zemljo krast

Spielfilm / 70′
Slowenien
Regie: Žiga Virc
SchauspielerInnen: Lara Maria Vouk, Suzana Krevh, Andraž Jug, Tines Špik, Florjan Strehar
Sprache: Slowenisch mit englischen Untertiteln

Stealing Land / Zemljo krast ist ein vorbildliches Beispiel für Low-Budget-Filme vom Feinsten – intensiv und auf höchstem Niveau. Es handelt sich um ein klaustrophobisches Kammerspiel, in dem zwei Paare aufeinandertreffen, nachdem ein Schulhofspiel ihrer Kinder (das dem Film seinen Titel gibt) eine politisch unkorrekte Wendung nimmt. Im Laufe des Abends nehmen die Spannungen und gegenseitigen Vorwürfe rasch zu, vermittelt durch das ökonomische und humorvolle Drehbuch von Iza Strehar. Das angeblich in nur zwei Tagen gedrehte und innerhalb weniger Monate fertiggestellte Filmwerk feierte im Oktober beim jährlichen slowenischen Filmfestival in Portorož seine Premiere und stieß dort auf sehr positive Resonanz – genau wie 2016 der Film Houston, We Have a Problem! von Regisseur Žiga Virc, der dort den Hauptpreis gewann.

Nach der Vorführung wird ein Q&A mit Žiga Virc stattfinden.

Gekas

Kurzspielfilm / 25′
Griechenland
Regie: Dimitris Moutsiakas
Sprache: Griechisch mit englischen Untertiteln

Die mit scharfer Beobachtungsgabe gedrehte Miniatur Gekas gewann mehrere Preise bei zwei Filmfestivals in ihrem Heimatland, wobei beide Events den Kameramann Giorgos Karvelas mit Preisen auszeichneten. Als Vasilis 12 Jahre alt wird, schenkt ihm sein Vater eine Waffe und einen jungen Jagdhund – einen Griechischen Laufhund („gekas” auf Griechisch) –, als Teil seines Übergangs vom Jungen zum Mann. Karvelas fängt in dieser Geschichte über Vasilis gekonnt die feucht-düstere Atmosphäre der griechischen Landschaft ein. Wie die Kritikerin Amber Wilkinson von Eye For Film feststellte: „Obwohl der Film nur 25 Minuten dauert, ist er prägnant, fesselnd und
könnte, obwohl er in sich abgeschlossen wirkt, leicht die Grundlage für einen ebenso starken, längeren Spielfilm im Stil von Ken Loach bilden.“ (NY)

Nach der Vorführung wird ein Q&A mit Dimitris Moutsiakas stattfinden.

In Zusammenarbeit mit EUNIC Austria in Griechische Botschaft Wien

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