Eine Geschichte über die schönste Sache der Welt erzählt mit Flirren, Knarren, Knacken, Johlen, Jammern, Knirschen und Jauchzen
Das Stück basiert auf einem alten Inuit-Märchen, in dem sich ein einsamer Fischer in eine Seehundfrau verliebt. Allerdings muss er sie gemeinsam mit ihrem (Seehund-)Fell nach sieben Jahren wieder freigeben. Aus ihrer Liebe entsteht ein Sohn namens Oruk. Als es ihr jedoch mit den Jahren zunehmend schlechter geht, will der Mann den eigentlichen Grund dafür nicht wahrhaben und verschweigt seinem Sohn zunächst die Herkunft seiner Mutter. Eine Geschichte über Kindsein, Beziehungen und die zerstörerische und leidenschaftliche Kraft der Sinnlichkeit.
In unserer Inszenierung erzählen zwei Schauspieler, eine Sängerin und drei MusikerInnen die zeitlose Geschichte über Liebe, Verlust und Identitätskonstruktionen. Sie arbeitet mit einfachen, sinnlichen Mitteln und stützt sich auf das räumliche Klangkonzept sowie die enge Verstrickung von Musik, Stimme und Tanz. Klang ist tragendes Element der Inszenierung. Geräusche, Stimmen und Musik spinnen sich stetig weiter und konstruieren den Bogen. Lieder, Sprechgesänge, Sounddesign-Elemente, ein flirrender Klangteppich und knarrende Eisschollen erzählen die Geschichte einer zerbrechlichen Liebe für Klein und Groß.
KünstlerInnen-Gespräche
An zwei Nachmittagen besteht die Möglichkeit, mehr über den Werdegang der Produktion sowie persönliche Herausforderungen und künstlerische Entscheidungen zu erfahren, Fragen zu stellen oder Feedback zur Vorstellung zu geben: Do. 15. Nov. 18:15 Markus Hirsch, Institut für Musikpädagogik Wien, im Gespräch mit dem Komponisten Jesse Broekman. Fr. 16. Nov. 18:15 Sabine Muhar, Schauspielerin und Lehrbeauftragte an der Konservatorium Wien Privatuniversität, im Gespräch mit der Regisseurin Sara Ostertag.



