Eröffnung: 8. 4., 19:00, Performance-Teaser 20:00 (15 min, drei Wiederholungen)
Ausstellung: 9.–20. 4., täglich 15:00 – 18:00 sowie nach Vereinbarung.
Performances – The Intimacy of Otherness (60 Min.): 10.4., 12.4. & 18.4., 20:00
Reservierung erforderlich, Teilnehmerzahl begrenzt.
Finissage: 20. 4., 19:00 — Art & Science Gespräch mit der Künstlerin, Gästen und Publikum.
not as it appears ist eine Einzelausstellung der transdisziplinären Performance-Künstlerin und Forscherin Jatun Risba (SLO), die die sich verändernden Beziehungen zwischen Körper, Umwelt und Wahrnehmung untersucht. Die Ausstellung entwickelt sich wie eine Via Sanitatis — ein Weg körperlicher Forschung zu Gesundheit, Neuroplastizität und multispeziesischer Reziprozität, geprägt von ökologischen Feminismuspraktiken, Queer-Ökologie und posthumanistischem Denken. Durch Performance, Fotografie, Video und Druck lädt die Ausstellung das Publikum ein, darüber nachzudenken, was gesehen, gefühlt und erkannt wird, jenseits des Erscheinungsbildes.
Im Zentrum der Ausstellung steht The Intimacy of Otherness — ein umfangreiches intermediales Werk, das über drei Jahre (2023–2025) entstanden ist. Die performative Lecture basiert auf Risbas persönlicher Erfahrung der erfolgreichen Selbstheilung von Multipler Sklerose (2012–2019). Begleitende Arbeiten leiten in die Räume und bilden die Pfad, der Besucher*innen durch Fragen zu Identität, Körperlichkeit und Transformation zu einem mehr-als-menschlichen Verständnis des Selbst führt.
Jatun Risba (they) ist eine slowenische transdisziplinäre und intermediale Künstlerin. Ihr Werk verbindet Performance, Konzeptkunst, relationale Kunst sowie Praktiken der Abjektion, Détournement und künstlerischen Interventionen. Ihre Praxis fördert die wechselseitige Beziehung zwischen Spezies durch Erweiterung und Aktivierung der sensorischen Wahrnehmung. Risba entwickelt ihre Forschung entlang zweier Hauptlinien: Kunst und Gesundheit sowie Kunst als Nahrung für Körper-Geist, mit besonderem Fokus auf das vitale, künstlerische und alchemistische Potenzial von Materialien wie Chlorophyll, Menstruationsblut, Urin und Liquor. Sie absolvierte die NABA – Nuova Accademia di Belle Arti in Mailand und ein Postgraduate Certificate in Art & Science an der Central Saint Martins – UAL in London.
In Zusammenarbeit mit Funkhaus Wien, Italienisches Kulturinstitut in Wien (IIC), Arion Creative, New Life Contract, Tip95, Science Meets Art, Shifei und Never At Home.
Foto: Franco G. Livera



